MFP oder Mein Figur Programm wurde entwickelt von
Diplom Ernährungswissenschaftler Hans Jürgen Püchner.
MFP basiert auf den Forschungsergebnissen, dass zur Aufrechterhaltung seines Stoffwechsels und seiner Leistungsfähigkeit der menschliche Organismus an jedem Tag einen bestimmten Mindest-Bedarf an Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten und den bekannten Mikronährstoffen hat.
Bei Deckung dieses Nährstoff-Bedarfs läuft der Zitronensäurezyklus in vollem Umfang, so dass die durch die ß-Oxidation der Fettsäuren anfallenden Moleküle der aktivierten Essigsäure optimal verstoffwechselt werden können. Es tritt keine nennenswerte Azidose auf.
Außerdem wird über die Deckung des Eiweißbedarfs gewährleistet, dass das Eiweißbilanzminimum gedeckt ist. Der Eiweißverlust wird dadurch außerge- wöhnlich stark minimiert; mit gleichzeitigem körperlichen Training wird sogar eine positive Stickstoffbilanz erreicht. Der Gewichtsverlust beruht also neben dem obligatorischen geringen Wasserverlust fast ausschließlich auf einem Verlust an Körperfett.
Wird dieser Nährstoff-Bedarf genau gedeckt, bleibt der Körper in vollem Maße leistungsfähig, auch wenn der Energiebedarf nicht gedeckt ist und deswegen der Körper seinen überflüssigen Fettvorrat aufbraucht.
Durch das starke Zurückgreifen des Körpers auf die Fettreserven treten jeden Tag große Mengen an freien Fettsäuren auf. Diese sind für das Profil der Blutfettwerte unschädlich, bewirken aber zum Beispiel eine starke Erhöhung des Sättigungs- gefühls, was für die Akzeptanz beim Betroffenen sehr vorteilhaft ist.
Da die Teilnehmer des MFP-Gewichtsreduktionskurses Lebensmittel aus dem gewöhnlichen Handel zur vollwertigen Nährstoffbedarfsdeckung benutzen, lernen sie, sich mit Lebensmitteln und Mahlzeiten vollwertig zu ernähren und sie lernen auch, mit Lebensmitteln und Mahlzeiten abzunehmen.
Die Grundlagen für den Langzeiterfolg sind damit optimal gewährleistet:
- Verwirklichung der persönlichen Vorliebe für Lebensmittel, Mahlzeiten und Geschmack
- Auswahl der Lebensmittel nach dem individuellen Qualitätsanspruch bei Einkauf und Zubereitung
- Integration des eigenen Essverhaltens in das gesamte soziale Umfeld